Kostenfreies Konzert am 29. April im Oper Campus Frankfurt

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Yu?an Zillya präsentiert eine innovative Synthese aus anatolischen, zentralasiatischen und osteuropäischen Musiktraditionen. Dzhemil Karikov erkundet mit Saz, Ba?lama und Santur historische Klangmuster, während Nial Khalilova das Violoncello in unkonventionellen Arrangements einsetzt. Natalia Rybka-Parkhomenko ergänzt das Ensemble mit klarer, ausdrucksstarker Stimme. Das kostenlose Konzert im Alte Oper Campus Frankfurt ist Teil der Reihe „Musiken der Welt“. Im Anschluss erläutern die Musiker im moderierten Gespräch Hintergründe und Entstehungsprozesse unter Leitung Birgit Ellinghaus.

Duftender Yu?an symbolisiert Unsterblichkeit und kulturelles Bewahren im Trio

Mit Yu?an Zillya entsteht eine Klangreise, in der die klanglichen Farben der Krimtataren durch die Saz-, Ba?lama- und Santur-Spielkunst von Dzhemil Karikov lebendig werden. Sein Violoncello-Arrangement, gespielt von Nial Khalilova, ergänzt die Tradition um klassische Tiefe. Dazu gesellt sich Natalia Rybka-Parkhomenkos klarer, nuancenreicher Gesang. Der Name Yu?an, Sinnbild für Unsterblichkeit, spiegelt die ungebrochene Überlieferung einer Kultur wider, die Flucht und Vertreibung überdauerte. Sie erzeugt fesselnde, sinnliche und kraftvolle, unverwechselbare Klangbilder.

Gesprächsreihe „Musiken der Welt“ präsentiert gratis Konzert im April

Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, am 29. April zwischen 18:00 und 19:30 Uhr am kostenfreien Konzert im Amt für multikulturelle Angelegenheiten auf der Mainzer Landstraße 293 teilzunehmen. Die Veranstaltung im Alte Oper Campus Frankfurt bildet den Abschluss der Reihe „Musiken der Welt“. Eine verbindliche Anmeldung per E-Mail an amka.anmeldung@stadt-frankfurt.de ermöglicht die Platzreservierung. Der barrierefreie Zugang garantiert eine uneingeschränkte Teilnahme. Kulturinteressierte erfahren hier einen lebendigen, interkulturellen Austausch. Ohne Vorverkauf und Warteliste.

Ellinghaus interviewt die drei Musiker zu Exilkooperation und Kompositionsprozessen

Nachdem das Konzert beendet ist, lädt Birgit Ellinghaus zu einem moderierten Dialog mit den drei Mitwirkenden ein, der etwa 30 Minuten dauert. Dieser gewährt einen tiefgehenden Blick auf Dzhemil Karikovs Archivarbeit zur krimtatarischen Musik, erläutert Herausforderungen und Synergien im Lviver Exil und erklärt die Entfaltung kompositorischer Ideen. Besucher profitieren von detaillierten Rückmeldungen, Einlassungen der Musiker und der Möglichkeit, eigene Fragen zu historischen und technischen Aspekten zu diskutieren und persönlichen Einblicken.

Opernfreunde und Experimentierfreudige entdecken grenzüberschreitende historische Klangwelten aus Tradition

Mit der Verbindung von Saz, Ba?lama, Santur, Violoncello und Gesang kreiert das Ensemble experimentelle Klangerlebnisse, die zwischen orientalischer Harmonik und klassischer Streicherkultur oszillieren. Die musikalische Synthese erzeugt eine dichte, vielschichtige Atmosphäre, die sowohl staunende Opernbegeisterte als auch aufgeschlossene Hörer moderner Konzerte begeistert. Dabei werden historische Klangmuster neu interpretiert und in zeitgemäße Kompositionen integriert, um kulturelle Kontinuität zu fördern und musikalische Traditionen lebendig zu halten. Sie eröffnet interaktive Dialoge zwischen Kulturen.

Gratiszugang zum Konzert bietet kulturelle Vielfalt und interaktiven Austauschschancen

Die kostenfreie Veranstaltung beseitigt jegliche Zugangsbarriere und schafft einladende Bedingungen für Besucherinnen und Besucher verschiedener Altersgruppen und kultureller Hintergründe. Sie fördert aktiv den interkulturellen Kontakt und lädt dazu ein, sich in ungezwungener Atmosphäre inspirieren zu lassen. Dank hochwertiger Ton- und Lichttechnik genießen Teilnehmer eine professionelle Inszenierung. Gleichzeitig ermöglicht der unmittelbare Kontakt zum Ensemble offene Gespräche über Inszenierungsideen, musikalische Einflüsse und kulturelle Hintergründe und stärkt so den Wissenstransfer und erweitert Horizonte.

Yu?an Zillya präsentiert ein Konzerterlebnis, das die historische Tiefe Krimtataren-Musik in eine moderne Klangsprache überführt und dabei klassische und experimentelle Hörerfahrungen miteinander verschmilzt. Die kostenfreie Aufführung im Alte Oper Campus schafft eine niederschwellige Plattform für ein diverses Publikum. Anschließend eröffnet ein moderiertes Künstlergespräch detaillierte Einblicke in Forschungsansätze, Arrangementstrategien und Kollaborationsprozesse. Insgesamt bietet das Format eine barrierefreie Möglichkeit, transkulturelle Musiktraditionen zu erkunden und aktiv am kulturellen Diskurs teilzunehmen mit nachhaltigem Austausch.

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