Klassisches Kammerspiel Die Mausefalle feiert Wiederaufnahme im Winterstein-Theater 2026

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Mit der Wiederaufnahme von „Die Mausefalle“ präsentiert das Annaberger Theater ab dem 23. Oktober 2026 einen Klassiker der Kriminalbühne. Agatha Christies Handlung konzentriert sich auf ein begrenztes Ensemble und einen konfliktgeladenen Innenraum, wodurch jede Begegnung zur möglichen Spur wird. Das Eduard-von-Winterstein-Theater zeigt die Produktion mit acht Mitwirkenden. Ergänzend sind weitere Aufführungstermine vorgesehen. Karten werden zu unterschiedlichen Preisen angeboten, die nach Platzgruppe und Ermäßigungsstatus gestaffelt sind. Der Besuch bleibt planbar für Interessenten.

Ein Mord entfacht Misstrauen zwischen sieben eingeschlossenen Gästen dort

Ein Sturm zwingt sieben Unbekannte, im abgelegenen Monkswell Manor zu bleiben. Die räumliche Isolation schafft die Voraussetzungen für ein Kammerspiel, in dem alle Beteiligten zugleich Beobachter und Verdächtige sind. Nach dem Mord verliert die zunächst geordnete Situation ihre Sicherheit. Kleine Gesten, zurückhaltende Antworten und widersprüchliche Aussagen werden systematisch hinterfragt. Das Publikum erhält Informationen nur schrittweise und verfolgt, wie sich die Verdachtslage fortlaufend verschiebt, bis die verborgene Täterschaft aufgedeckt wird schließlich.

Monkswell Manor: Bewohner sind Täter, Opfer oder mögliche Mitwisser

Im Mittelpunkt von „Die Mausefalle“ steht kein sofort erkennbarer Täter, sondern ein Netzwerk aus Andeutungen, Erinnerungen und verschwiegenen Tatsachen. Die Handlung nutzt die räumliche Abgeschlossenheit des Gästehauses, um Begegnungen und Konflikte zu verdichten. Jede Figur liefert Hinweise, kann diese jedoch zugleich verfälschen oder verbergen. Für den Zuschauer entsteht daraus eine fortlaufende Prüfung der eigenen Vermutungen. Die Komödie verbindet dabei kriminalistische Konstruktion mit ironischen Momenten und bewahrt die Überraschung bis zum Schluss.

Seit 1952 begeistert Die Mausefalle das Londoner West End

Die Mausefalle (Foto: Dirk Rueckschloss-pixore photography)

Die Mausefalle (Foto: Dirk Rueckschloss-pixore photography)

Das Stück Die Mausefalle blickt auf eine Theaterlaufbahn zurück, die am 25. November 1952 im Londoner West End begann. Dort wurde es täglich gezeigt und nur während der COVID-19-Pandemie für etwa ein Jahr nicht gespielt. Diese nahezu durchgängige Präsenz begründet seinen Status als längste ununterbrochene Aufführungsgeschichte eines Theaterwerks weltweit. Die erneute Aufführung in Annaberg-Buchholz verknüpft die regionale Spielstätte mit einem international bekannten Krimiklassiker und dessen langjähriger Wirkung im Theaterbetrieb.

Das abgeschiedene Gästehaus wird zum Schutzraum und verdächtigen Gefängnis

Jan Holtappels führt bei dieser Inszenierung Regie und verbindet die einzelnen Elemente zu einem atmosphärisch geschlossenen Kammerspiel. Für das Bühnenbild ist Martin Scherm zuständig, die Kostüme stammen von Brigitte Golbs. Ihre Arbeiten veranschaulichen die doppelte Funktion des Gästehauses. Es schützt die Anwesenden vor der winterlichen Außenwelt, schließt sie aber auch voneinander und von jeder Fluchtmöglichkeit ab. Mit zunehmender Dauer werden die Räume zum Schauplatz wachsender Anspannung, unausgesprochener Vergangenheit und Anschuldigungen.

Peter, Kümmerling und Thiede besetzen drei Gästehausrollen der Inszenierung

Die Rollenverteilung verbindet die Gäste des eingeschneiten Hauses mit der Figur des Ermittlers. Annalena Oswald übernimmt Mollie Ralston, Ferdinand Nowitzky deren Ehemann Giles Ralston. Christopher Wren wird von Leopold Peter gespielt. Gisa Kümmerling ist als Mrs Boyle besetzt, Marvin Thiede als Major Metcalf. Marie-Louise von Gottberg verkörpert Miss Casewell. Udo Prucha gestaltet Mr Paravicini. Jakob Kajetan Hofbauer tritt als Detective Sergeant Trotter auf und führt die polizeilichen Nachforschungen innerhalb der Handlung voran.

Die Wiederaufnahme beginnt am 23. Oktober im Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz

Für Freitag, den 23. Oktober 2026, ist um 19.30 Uhr die Wiederaufnahme im Eduard-von-Winterstein-Theater geplant. Besucher erreichen den Spielort unter der Adresse Buchholzer Str. 67, 09456 Annaberg-Buchholz. Nach dem Auftakt werden drei weitere Aufführungen angeboten: am 15. November um 18.00 Uhr, am 11. Dezember um 19.30 Uhr und am 30. Dezember um 19.30 Uhr. Sämtliche genannten Termine liegen im Jahr 2026 und verteilen sich auf Herbst sowie Winter dieses Spielplans.

Reguläre Kartenpreise reichen gestaffelt von dreizehn bis zweiundzwanzig Euro

Das Preissystem unterscheidet reguläre und ermäßigte Karten innerhalb von drei Sitzplatzkategorien. In der regulären Preisstufe werden 22,00, 19,00 oder 13,00 Euro berechnet. Ruheständler, schwerbehinderte Besucher, Arbeitslose und Inhaber der Sächsischen Ehrenamtskarte bezahlen 20,00, 18,00 oder 9,50 Euro. Für Schüler, Auszubildende, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende sowie Sozialpass- und Familienpassinhaber betragen die Preise 16,00, 14,00 oder 8,00 Euro. Die Zuordnung erfolgt stets entsprechend der gebuchten Platzgruppe und gewährleistet eine übersichtliche Preisstruktur für Besucher insgesamt.

Vorverkauf am Markt 9 ermöglicht flexible Wege zum Theaterbesuch

Für den Erwerb von Eintrittskarten steht das Servicebüro der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH in Annaberg-Buchholz zur Verfügung. Die Verkaufsstelle liegt am Markt 9, 09456 Annaberg-Buchholz, und ist von Montag bis Freitag jeweils zwischen 10.00 und 17.00 Uhr besetzt. Kartenbestellungen werden telefonisch unter 03733 1407-131 entgegengenommen. Darüber hinaus können Interessenten die Adresse service@erzgebirgische.theater oder den Internetauftritt www.erzgebirgische.theater nutzen. An Veranstaltungstagen ist zusätzlich die Abendkasse eine Kaufmöglichkeit für verfügbare Restkarten vor Ort.

Für Besucher, die klassische Kriminalstoffe schätzen, stellt die Wiederaufnahme eine klar strukturierte Möglichkeit zum Theaterbesuch dar. Agatha Christies Handlung erzeugt ihre Wirkung durch die räumliche Begrenzung, wechselnde Verdachtslagen und die konzentrierte Arbeit des Ensembles. Acht Rollen prägen das Geschehen auf der Bühne. Festgelegte Anfangszeiten und weitere Spieltage erleichtern die Vorbereitung. Die nach Platzgruppen differenzierten Tarife berücksichtigen reguläre Besucher und ermäßigungsberechtigte Gruppen in Annaberg-Buchholz und erleichtern ihnen die Wahl von Eintrittskarten.

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